Gesundheits-News
9.1.10: In der Bornavirus-Forschung in Bezug auf Depressionen und Zwangsstörungen gibt es bahnbrechende neue Ergebnisse aus Japan in Bezug auf die Erforschung und Verständnis von Depressionen und Schizophrenie sowie über die Vererbung dieses Virus über die Keimbahnen. Eine Bornavirus-Infektion kann eine Quelle von Mutationen in infizierten Personen sein, vor allem in Neuronen. In der neuen Studie fanden japanische Forscher Kopien des Bornavirus N (für Nukleoproteid)-Gen eingefügt im menschlichen Genom an mindestens vier verschiedenen Orten. Lesen Sie weiter auf der Page der Borrelioseselbsthilfegruppe Bergstraße http://www.shg-bergstrasse.de/html/aktuell.html
Borreliose: Auswirkungen der IDSA-Leitlinien auf Deutschland
Die bisherigen IDSA-Leitlinien haben einen umfassenden und wesentlichen Einfluss auf die medizinische Behandlung der Lyme-Borreliose weltweit, auch in Deutschland. Sie werden von Versicherungsgesellschaften herangezogen, um die Deckung von Langzeitbehandlungen einzuschränken, und beeinflussen überdies die Entscheidungen der Ärzte über Art und Umfang der Behandlung. Oftmals schlossen und schließen sich auch die Ärzte in Deutschland den Leitlinien der IDSA an: Sie erkennen eine chronische Borreliose nicht an und schicken die Betroffenen als gesund nach Hause oder überweisen sie an Neurologen beispielsweise mit dem Verdacht auf eine Depression. Leen Sie den ganzen Bericht weiter beim WDR
Lesen Sie dazu auch
Dr. Berghoff ist privater Gutachter für ärztiche Behandlungsfehler:
http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/193GW.pdf und
http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/Gutachten_bei_Borreliose-Problemuebersicht.pdf
sehr interessant auch das hier: http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/Ursachen_der_Erreger-Resistenz.pdf sagt aus z.B. " Dennoch ist nach zahlreichen vorliegenden Studien (IDSA (1), Ziska et al (2)) bereits im Frühstadium der Lyme- Borreliose mit einem Versagen der Antibiotikabehandlung in etwa 10% der Fälle zu rechnen."
Warum ist lt. seinen Aussagen nicht bekannt. Der deutsch/amerik. Borreliose-Spezialist Dr. Klinghard hat da seine eigene Theorie darüber: Bei quecksilberverseuchten und umweltvergifteten Menschen schlägt das Antibiotika nicht an - siehe Bericht 1 und Bericht 2
.Neurostress
Ein kleiner Ausflug in die Psycho-Neuro-Immunologie, denn es spricht sich immer mehr herum, wie eng Psyche, Seele und Körper zusammenhängen. 
Stress ist in aller Munde, viele von uns sind total gestreßt; im Alltag, im Beruf und sonstwo, manche sogar im Urlaub. Zu viel Stress, negativer Stress macht krank, dass weiß inzwischen auch fast jeder. Aber was hat es so auf sich mit dem Stress und der Gesundheit? Was geschieht da, warum kann Stress so krank machen?
Liest man in den Gesundheitsforen die Berichte von Betroffenen z.B. bei den Chronic-Fatique-Fällen, so fällt auf, dass sehr viele berichten, dass am Anfang allen Übels eine enorme Ausnahmestresssituation bestand wie etwa Ehescheidungen, Tod eines geliebten Menschen oder massive Probleme im Beruf etc - gefolgt dann oft von einer Infektion wie dem Epstein-Barr-Virus oder anderen Infektion, in deren Folge das Immunsystem so heruntergefahren wurde,, dass andere Erreger ebenfalls grünes Licht bekamen.
Eine enorm große, stetig wachsende Zahl gesundheitlicher Störungen basieren auf erworbenen Defiziten der Neurohormonellen Regulation (Hypothalamus - Hypophysen - Nebennierenrinden - Achse) und der Dysbalance von Neurotransmittersystemen, bei denen die Balance exzitatorischer (anregender, aktivierender) und inhibitorischer (dämpfender, hemmender) Signalsysteme verloren gegangen ist.
Bei bis zu 50% der Patienten, die heute in die Arztpraxis kommen, stehen derartige Gesundheitsstörungen unterschiedlich ausgeprägt im Vordergrund. Verantwortlich sind fundamentale Veränderungen der Lebensweise, zunehmend komplexe Umweltbedingungen, falsche und zu energiereiche Ernährung, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, Fernseh/EDV-Konsum, Arbeitsintensität, Konkurrenzdruck und wachsende schulische, berufliche und Freizeit-Belastungen, die zu vermehrten Stress-Syndromen bis zum Burn-Out, Konzentrationsschwäche, kognitiven Blockaden, Leistungsabfall, Motivationsverlust, Antriebsschwäche, Unruhe, Essstörungen, Schlafproblemen, Ängsten und Depressionen führen. Dazu kommen individuell disponierende Faktoren (genetische Varianten, SNPs), die in vielen Fällen die individuelle Toleranzschwelle gegenüber Belastungen begrenzen.
Psychoneuroimmunologie - ein junger Wissenschaftszweig
Die Psychoneuroimmunologie (PNI) ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wechselwirkung des Nervensystems, des Hormonsystems und des Immunsystems beschäftigt. Eine Grundlage ist die Erkenntnis, dass Botenstoffe des Nervensystems auf das Immunsystem und Botenstoffe des Immunsystems auf das Nervensystem wirken. Schnittstellen der Regelkreise sind das Gehirn mit der Hirnanhangdrüse, die Nebennieren und die Immunzellen. Beispielsweise besitzen Neuropeptide die Eigenschaft, an Immunzellen anzudocken und z. B. die Geschwindigkeit wie Bewegungsrichtung von Makrophagen zu beeinflussen.
Durch diese Grundlage werden Erklärungen möglich, warum psychologische und psychotherapeutische Prozesse sich nachweisbar auf körperliche Funktionen auswirken (Psychosomatik). Im Mittelpunkt steht die Wirkung der Psyche auf das Immunsystem, z.B. warum Stress Immunfaktoren negativ beeinflussen kann. Nachgewiesen ist das Absinken der Konzentration von sekretorischem Immunglobulin A im Speichel und die vermehrte Ausschüttung von Glukokortikoiden (wirken als Immunsuppressiva) bei chronischem Stress. Kortikosteroide hemmen die Zytokin-Produktion, mindern die Reaktivität von T- und B-Lymphozyten und die Aktivität der natürlichen Killerzellen.
Durch die verschlechterten Immunfaktoren steigt die Infektionshäufigkeit und es kann die Entstehung bzw. Verschlechterung von Krankheiten begünstigt werden. Dies wird als „Open-Window-Phänomen“ bezeichnet, d. h. ein geschwächtes Immunsystem kann Krankheitserreger nicht mehr ausreichend beseitigen.
